The Producers

Musical, 2016

Musical von Mel Brooks
Theater am Bismarckplatz, Regensburg
Musikalische Leitung: Alistair Lilley, Israel Gursky, Satomi Nishi, Levente Török
Inszenierung: Dominik Wilgenbus
Choreographie: Yuki Mori, Tamás Mester
Bühne: Peter Engel
Kostüme: Claudia Doderer
Dramaturgie: Christina Schmidt
Premiere: 10. Dezember 2016
Wiederaufnahme: 3. Oktober 2017

Egbert Tholl
Es juckt im Stechschritt
Das Theater Regensburg bringt Mel Brooks‘ „The Producers“ auf die Bühne. Und beweist, dass man über singende Nazis lachen kann.

1967 drehte Mel Brooks den Film „The Producers“, 2001 machte er daraus ein Musical, das den Begriff von Erfolg am Broadway neu definierte, 2005 wurde es verfilmt. Mel Brooks‘ ironischer Kommentar dazu: „Ich bin wahrscheinlich der erste Jude, der mit Hitler richtig viel Kohle verdient.“ Vermutlich traut sich das auch nur ein jüdischer Komiker. (…)

In Regensburg bringen sie das Teil auf die Bühne, als würde man dort nie etwas anderes machen als Musical in Perfektion. Chor, Ballett, Opernsolisten, Schauspieler des Hauses und das Orchester unter Alistair Lilley arbeiten zusammen, als wäre man am Broadway.

Und Regisseur Dominik Wilgenbus geht zusammen mit seinen Ausstattern Peter Engel und Claudia Doderer so weit, wie man in Deutschland wohl gerade noch gehen kann, wenn man sich einen Riesenspass mit Nazis und Nazi-Insignien auf der Bühne erlaubt. Das Stück im Stück, also „Frühling für Hitler“, ist eine durchgeknallte Revue um einen schwulen Hitler, die sich nicht einmal vor der Filmversion verstecken muss, Hakenkreuzmassenchoreografien inklusive.

Auszug aus der Kritik in der Süddeutsche Zeitung, 15. Dezember 2016

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